11.04.2019

Mehr Transparenz auf Facebook

Algorithmen begleiten uns den ganzen Tag, doch warum wir bestimmte Werbung oder Postings angezeigt bekommen, wissen wir nicht. Facebook möchte die Plattform nutzerfreundlicher machen und Nutzern klarer machen, warum ihnen bestimmte Beiträge angezeigt werden. Die Startseite zeigt schließlich die Posts nicht in chronologischer Reihenfolge, sondern versucht diese nach Relevanz für den Nutzer zu ordnen.

Um den Algorithmus besser zu verstehen, hat Facebook das Dropdown-Menü auf der rechten Seite eines jeden Beitrages um die Punkte „Warum wird mir der Post überhaupt angezeigt?“ und „Wie wirken sich vergangene Interaktionen mit Posts auf den Newsfeed aus?“ ausgebaut. Je nachdem, wie häufig Freunde oder Gruppen mit Beiträgen jeglicher Art agieren, rutschen diese im Feed weiter hoch oder runter. Es wird passend dazu eine kleine Übersicht eingeblendet, die erklärt, warum man den Beitrag sieht. Dazu gehören Faktoren wie zum Beispiel bisherige Interaktionen mit dieser Person/Seite/Gruppe und auch wie beliebt der Post allgemein im Vergleich zu anderen im Newsfeed ist.
Facebook gibt einem hier auch die Option die Newsfeed-Einstellungen zu konfigurieren, um selbst mitzubestimmen was relevant für einen selbst ist.

„Warum sehe ich diese Anzeige“
Dieses Feature gibt es nun schon seit 2014 auf Facebook, jedoch ist dort bisher nur einsehbar, dass die Werbeanzeige auf Grund der Zielgruppenkriterien (zum Beispiel Alter oder Wohnort) angezeigt wird. Das wird sich nun ändern. Es wird auch ersichtlich sein, wann der Werbetreibende Kundenlisten hochgeladen hat, damit gezielt Werbung geschaltet wird.

Auch die Interaktion mit Beiträgen soll weiterhin gefördert werden, daher setzt Facebook auf eine Neuerung, die schnelleres reagieren und kommentieren unterstützt. Dazu muss das Beitragsbild angeklickt und gedrückt gehalten werden. Dadurch öffnet sich die Reaktionen Auswahl und eine Zeile zum Kommentieren.

Wir sind gespannt, ob die Interaktionsrate wirklich wie erhofft steigen wird und wie transparent der Newsfeed für die Nutzer wird.

 
dortmund