06.06.2019

Werbung bei WhatsApp - ab 2020 im Statusbereich

Das Versprechen, niemals Werbung zu zeigen, bricht WhatsApp nun. Schon 2014, als Facebook den Messenger-Dienst aufkaufte, kamen Zweifel auf, ob man dieses Versprechen einhalten könnte. Mitgründer Jan Koum, der strikt gegen Werbung in der Messenger-App ist, verließ Facebook im letzten Jahr – kurz darauf folgte die Ankündigung der Monetarisierung. Aber wie wird das genau aussehen?

Auf der Facebook Marketing Summit in Rotterdam wurden Beispiele der Werbung im WhatsApp-Status gezeigt. Das Prinzip ist identisch mit dem von Instagram, wo es schon Ads zwischen den Stories gibt. Die bildschirmausfüllenden und vertikalen Anzeigen des Messengers werden aller Wahrscheinlichkeit eine der wichtigsten Komponenten für die Social-Media-Werbung werden. Unternehmen werden zwischen zwei Statuselementen sichtbar sein. Private Chats bleiben vorerst verschont. Wenn Sie den Status-Bereich nicht nutzen oder meiden, dann werden Sie zunächst keine Werbeanzeigen sehen.

Das Potenzial der App als Werbeplattform ist schier riesig. Jeder zweite Mensch in Deutschland nutzt diese App – und das mindestens einmal in der Woche. Zu Beginn musste man einmal Jahr eine kleine Gebühr bezahlen, um den Dienst weiter zu nutzen. Kurze Zeit später wurde WhatsApp kostenfrei. Da der Messenger auch werbefrei ist, verdient Facebook daran zurzeit kein Geld. Durch die Monetarisierung können Unternehmen die Kundennähe und Kundenbindung erhöhen. Der Zusammenschluss von Facebook, Instagram und WhatsApp bietet eine Möglichkeit, den Nutzer von Social-Media-Kanälen beinahe rundum abzugreifen.

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